Bevor ich mit einer Geschichte ins Studio gehe und sie einlese, habe ich sie meistens schon einmal auf einer Bühne vorgelesen. Zumindest Ausschnitte davon. Das heißt, die meisten Stimmen sind schon auf der Bühne entstanden und ich verfeinere sie dann im Studio. Das Schwierigste ist, sich an die Stimmen zu erinnern und sie zu behalten, das heißt, wenn eine Figur in Kapitel 5 auftaucht und in Kapitel 23 noch einmal, dass man dann wieder dieselbe Stimmlage erwischt. Manchmal benutzt man auch physische Tricks, wie auf den Kehlkopf drücken oder sich in die Backe zwicken. Das ist eigentlich am einfachsten, weil man die Stimme so am eindeutigsten wieder hinkriegt.
An wen richtet sich euer Hörbuch und worauf können sich Hörer*innen freuen?
»Der Spurenfinder« ist ja wie gesagt eine Fantasy-Krimi-Komödie und ich glaube, jeder und jede, der oder die Spaß an auch nur einem dieser drei Begriffe hat, wird auch Spaß am Hörbuch haben!